Das Kind ist groß geworden – Gedanken um das so berühmte *C*

 

Auch als Erwachsener kann ich Kind sein, darf ich lachen, glücklich sein, spielen, darf ernst sein, traurig, melancholisch, wütend. Ich darf Angst haben und kann mutig sein. Denn ich habe immer die Wahl. Ich kann mutig neue Wege gehen, ohne zu wissen, was auf mich zukommt. Ich möchte nicht ausgrenzen, ich möchte verbinden. Wir sitzen alle im selben Boot.

Seit einiger Zeit fühle ich mich nicht mehr wohl in meinem Tun, mit meiner Berufung als Yogalehrerin und Nuad-Thai-Praktikerin. Ich komme mir vor, wie in einem falschen Film. Ich darf keine Menschen auf körperlicher Ebene mehr berühren, keine Assists und Hands-on geben. Ich darf nur mehr beobachten. Mit kurzer Unterbrechung letzten Sommer und Herbst gebe ich nun seit über einem Jahr Online-Yoga in der internetten Welt. Es ist ein großer Mehraufwand mit all der Technik und immer ein großer Bammel und ein Hoffen, dass alles funktioniert und die Internetverbindung hält.

Der Weg des Yoga zeichnet sich aus durch Verbinden, Vereinen. Eine harmonische Einheit und Einklang mit Körper, Geist und Seele. Eine Berührung, ein Lächeln, miteinander praktizieren, all das vermisse ich sehr. Alles oder vieles, was uns gesund erhält, wird uns verboten. In meinem Inneren und aus meinem Herzen heraus bin ich verbunden und geerdet. Doch mein äußeres Empfinden der jetzigen Welt ist Spaltung. Ich bin zutiefst erschüttert und berührt von den weltlichen Ereignissen. Sei es das C-Virus, andere Krankheiten, Klimawandel, der grausame Umgang mit Tieren, Angst und Panik in der Bevölkerung, Armut, psychische Probleme, globale wirtschaftliche Schäden, etc. Die Liste ist lang.

Wann hört all das auf? – In dem ich bei mir selbst anfange, mir Gutes tue, mich liebe, mich wertschätze, mir vertraue. In dem ich mutig und voller Zuversicht nach vorne schaue. Jetzt. Jetzt ist der Moment, wo ich immer neu losstarten kann, neues kreieren, beginnen, tun.

 

Ich möchte hier noch von meinem geliebten Opa erzählen, der leuchtende Stern am Himmel, der immer über mich wacht und beschützt.

 

 

Mein Opa erlebte 2 Weltkriege und war damals Elektriker bei den Gemeindewerken. Es gab noch keine Stromzähler im Dorf. Er hatte die Aufgabe, in jedem Haushalt Zähler anzubringen, außer beim Pfarrer und beim Bürgermeister. Das tat er nicht. Er sagte, entweder er montiert überall Zähler oder nirgendwo. Daraufhin wurde er suspendiert.

Mir kommt es so vor, als ob wir aus der Geschichte immer noch nichts oder nicht viel gelernt haben. Deshalb wiederholt sich so einiges, und wir dürfen wieder damit lernen umzugehen und vielleicht auch einen anderen Weg einschlagen und nicht alles hinnehmen, wie es ist. Mein Opa nahm den sehr oft steinigen und unangenehmen Weg auf sich in die Selbständigkeit. Er war mutig und ging seinen Weg.

Ach, ich bin so stolz auf meinen Opa… Danke von Herzen für dein Dasein und Wirken.

 

In der ehemaligen Werkstatt meines Opas darf ich nun wirken. Von Herzen bin ich dankbar für dieses Geschenk. Mein Weg ist der Weg in die Freiheit, der Selbstbestimmtheit. Ich möchte Menschen wieder vereinen und nicht entzweien. Ich möchte die Türen des Yogastudios für alle Menschen offen haben und nicht nur für die „3G’s der neuen Normalität“. Es gibt Leute, mich eingeschlossen, die sich nicht erst durch einen Test beweisen lassen müssen, dass sie gesund sind. Ich möchte nicht nachweisen müssen, dass ich gesund bin, um Rechte zu haben. Ich muss mich nicht für meine Grundrechte qualifizieren. Das ist in meinen Augen so absurd. Dieses System spaltet Freundschaften, Familien, Partnerschaften, etc. Ich möchte verbinden, ergänzen, miteinander wirken und unsere Herzen nähren.

Es gibt Millionen unterschiedlicher Meinungen, die weder gut noch schlecht, richtig oder falsch sind. Alle sind gleich viel wert sind. Mir ist es wichtig, dass wir uns auf Augenhöhe begegnen, einen achtsamen Umgang miteinander pflegen und uns mehr wertschätzen.

 

 

 

Ich wünsche mir so sehr, dass ich bald wieder alle Menschen, egal ob getestet, genesen, geimpft oder eben nicht, bei mir im Studio herzlich willkommen heißen darf. Mir tut es im Herzen weh, mich einem System beugen zu müssen, wo uns unsere Freiheit genommen wird und ich Menschen ausgrenzen zu muss, nur dass ich wieder meiner geliebten Berufung nachgehen und mein Studio offen haben darf. Ja klar, ich könnte zusperren und meine Koffer packen, nur wohin geht dann die Reise?

Bei mir wären eigentlich Menschen mit X-beliebigen G’s herzlich willkommen.

Glücklich, Gesund, Gut Gelaunt, Geerdet, Geduldig, Gschneizt, Gekampelt, Getestet, UnGetestet, Geimpft, Genesen, Geliebt, Geradlinig mit Ecken und Kanten, Groß und Klein, …

 

Mit Sicherheit bin ich kein C-Leugner. Ich kenne einige Personen, die C gehabt haben, teilweise mit leichtem, teilweise mit schwererem Verlauf, gar nicht mitbekommen und auch sehr traurig, auch jemand gestorben.

Vielleicht sollte jeder sich einmal die Frage stellen, ob ich Angst vor dem Leben oder Angst vor dem Tod habe. Angst, immer diese Angst. Warum? Warum hast du Angst und wovor?

Ich kann nur mutig sein und die Angst besiegen, sie annehmen und mit ihr gehen, indem ich mich ihr stelle und endlich meinen Horizont erweitere und den Blick über den Tellerrand hinauswage.

Auch bin ich keine Impfgegnerin. Aus gesundheitlichen Gründen wurde mir von einer Impfung abgeraten. Und wenn ich tief in mich hineinlausche, wäre es derzeit auch nicht stimmig. Ich entscheide aus dem Bauch heraus. Ich vertraue meinem Bauchgefühl verbunden mit meinem Herzen. Und diese beiden Energiequellen dürfen mich leiten.

Meine Intuition und das Vertrauen in mich und in die so geschätzte Natur stärken und beflügeln mich. Nature is not a place to visit. It is home.

 

 

Selbstbestimmtheit, das Leben in die Hand nehmen und in die Eigenverantwortung kommen. Es gibt keine Versicherung, wo ich alles in meinem Leben versichern lassen kann. Irgendwann muss ich einfach mein irdisches Dasein verlassen, um in die nächste Dimension überzugehen. Und in der Zwischenzeit werde ich mein Leben eben leben.

Ein achtsamer Umgang, Mitgefühl und ein offenes Herz beflügeln und befreien.

Come as you are – Komme wie du bist. Liebe das Leben – das Leben liebt dich!

 

Wenn auch du daran teilhaben möchtest, freue ich mich von dir zu hören/lesen.

Von Herzen,
Petra

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