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Johanni – Sommersonnenwende

 

 

Die Sommersonnenwende am 20.,21. oder 22. Juni (je nachdem an welchem Tag sie fällt) zählt zu den vier wichtigsten heidnischen Festen und ist, wie alle anderen auch, ein Sonnenfest. Diese werden zu den Sonnenwenden im Dezember und Juni und zu den TagundNachtgleichen im März und September gefeiert.

 

Die Kirche hat das heidnische Fest zu ihrem auserkoren und feierte den Johannistag, der Johannis dem Täufer am 24. Juni gewidmet wurde. Auch heute noch werden Johannisfeuer, auch Freudenfeuer entfacht.

 

Der längste Tag des Jahres ist da. Mittsommer, ein Sommernachtsfest des Feuers und des Lichtes wird gefeiert. Die Zeit des Überflusses, eine freudige, ausgelassene Zeit.

Die kürzeste Nacht im Jahr lädt ein zum Feiern bis in den frühen Morgenstunden. Der Rauch des Feuers soll die reichhaltige Ernte im Herbst schützen und auf das Wetter wirken. Es werden Segens- und Wetterpflanzen verräuchert. Dazu zählen Alantwurz, Beifuß, Copal, Dost, Engelwurz, Johanniskraut, Mariengras, Myrrhe, Rainfarn, Rose, Thymian, Weihrauch und Wetterkerze.

 

 

Mutter Erde steht in ihrer vollen Pracht und bringt die ersten Früchte hervor. Fülle und Überfluss halten Einzug, das mit einem nahezu extatischen Fest gefeiert wird.

 

Heilpflanzen, wie zum Beispiel das Johanniskraut, haben bis zur Sommersonnenwende ihre höchste Kraft. Danach geht dir Kraft aus den Blättern und Blüten in die Wurzeln über. Kräuterbuschen aus verschiedensten Kräutern werden für den Winter gebunden und dienen als Hausapotheke für Mensch und Tier. Welche Kräuter dazu verwendet werden, ist von Region zu Region je nach Vorkommen unterschiedlich.

 

Feiere den längsten Tag, den Mittsommer

 

Lade deine Lieben und Freunde ein. Entfache ein Feuer. Vielleicht magst du auch den Griller anfeuern und den Tag in einer geselligen Runde wohl genährt und gestärkt ausklingen lassen.

 

Gib einige Kräuter (wie Lavendel, Johanniskraut, Eisenkraut und Gundermann) in einen kleinen Stoffbeutel und lege all deine Sorgen, Ängste und Probleme hinein und übergebe ihn in das Feuer. Und nur wenn das Feuer nicht allzu groß ist, springe darüber. Der Rauch und das Feuer reinigen und schützen dich und symbolisieren die Fruchtbarkeit.

 

 

Zelebriere das Leben und die Freude, feiere und tanze durch die Nacht!

 

Fragen, die ich für mich beantworten kann

 

  • Bin ich dieses Jahr erblüht?
  • Was ist in mir erblüht?
  • Kann in mir und durch mich Frucht reifen?

 

Alles Liebe zu dir & fulfil and celebrate life!

 

Love&Light,

Petra

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